Wie funktioniert die Diagnostik?

 

Die Diagnosestellung kann von Kinder- und Jugendpsychiater*innen, Psychiater*innen und qualifizierten klinische Psycholog*innen erfolgen.

Eine körperliche Diagnostik ist Bestandteil einer jeden Diagnose. Diese wird in der Regel von Kinder- und Jugendpsychiater*innen, Psychiater*innen durchgeführt und gegebenenfalls durch andere diagnostische Vorgehensweisen ergänzt (zum Beispiel Gen-Diagnostik).

Die Diagnostik des autistischen Denkens, Erblebens und Verhaltens folgt dem sogenannten „Goldenen Standard“ (Poustka u.a.):

Fremdbeurteilung

  • die Entwicklungsgeschichte (Anamnese) des Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen durch standardisierte Befragung, standardisierte Fragebögen, die die Bezugspersonen (in der Regel nicht nur die Eltern sondern Erzieher*innen, Lehrer*innen, Ausbilder*innen) unabhängig voneinander beantworten und ausfüllen müssen

Beobachtung des Kindes, Jugendlichen und Erwachsenen in verschiedenen diagnostischen Situationen

  • Autismusspezifische Diagnostik – Verfahren zur Differentialdiagnostik, Erfassung spezifischer kognitiver und emotionaler Funktionen
  • Entwicklungs- und/oder Intelligenzdiagnostik
  • Förder- und Prozessdiagnostik – Spezielle Entwicklungsprofile und Vernetzung mit dem pädagogischen und therapeutischen Umfeld, Fälligkeits-, statt defizitorientiertes Vorgehen

 

Je eher lebensgeschichtlich ein Autistisches-Spektrum festgellt werden kann, um so eher kann angemessene Hilfe geleistet werden, um so besser sind die Chancen der gesellschaftlichen Inklusion und um so besser ist das Verständnis für die Auswirkungen der Autismus-Spektrum-Störung sowohl für den Betroffenen selbst als auch für sein Umfeld.

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